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Die Künstlerin Sophia fotografiert sich aus der Vogelperspektive selbst

Sophia Melone

Wassermelone, Hut-Melone, Sophia Melone. Die Berliner Künstlerin ist nicht nur ganz verrückt nach Melonen jeglicher Art, sondern auch studierte Textil – und Flächendesignerin, Bar-Frau und Künstler-Assistentin. Ihr Kunst-Universum beinhalten meistens Gesichter-Welten, bunte Muster und eben Melonen. Aber wieso Melone? Mit Zweitnamen heißt die Künstlerin eigentlich Sophia Marlene, was für die kleine Sophia aber zum Zungenbrecher wurde, und so stellte sie sich einfach als Sophia Melone vor. Und so wurde der Name Programm.

Schon als Kind hat Sophia kaum den Stift aus der Hand gelassen und gemalt und gemalt und gemalt. Nachdem ihre Kunstlehrerin in Kanada ihr Kunsttalent entdeckte, zog Sophia zurück nach Berlin. „Das kam glaub ich mit Berlin so richtig, die Entscheidung zurückzugehen und nicht zu wissen, was ich studieren will aber zu wissen, wenn ich’s weiß dann kann man das hier.“, lacht sie. Auch während des Studiums hat Sophia immer weiter gemalt und gezeichnet und fing dann auch irgendwann mit Sprühen an.
„Das aller erste Mal Sprühen habe ich mit meinem kleinsten Bruder absolviert und wir sind ganz feierlich am helllichten Tage illegal – da wussten wir das noch nicht, dass das illegal ist – zu einem Stromhäuschen im Wald und haben das angesprüht.“ ´Jetzt fokussiert die Künstlerin sich auf legale Wände rund um Berlin.

Was sie malt oder sprüht kommt ihr ganz spontan und instinktiv in den Kopf und ist auch viel von dem beeinflusst, was sie sieht, denkt oder träumt. „Es ist mehr wie so ein „Das muss jetzt raus!“-Moment und dann kann man sich damit unterhalten, wenn es draußen ist.“, erklärt Sophia. So ist für sie die Kunst auch ein Kommunikationsmittel.

Etwas anderes als die Kunst könnte sie sich auch gar nicht für ihre Zukunft vorstellen, obwohl das Leben als Künstler/in natürlich auch nicht immer einfach ist. „Einerseits ist es natürlich auch ein unbezahlbarer Luxus, dass man keinen Timetable hat und damit muss man das immer verrechnen, dass du dir dein ganzes Leben selber einteilen kannst.“, erzählt Sophia. Auf der anderen Seite ist man natürlich aber auch selbst und ständig, womit sie aber ziemlich gut zurechtkommt. Dafür findet sie die Kunstszene in Berlin auch einfach viel zu spannend und aufregend. Von ihr und ihren Künstlern lässt sie sich auch gerne inspirieren. Ihr Berliner-Kunst-idol? „Jim Avignon! Den finde ich total cool, schon alleine wegen seines Aktionismus!“

Für die Zukunft möchte sich Sophia größeren Kunstobjekten widmen, am liebsten würde sie ein ganzes Fracht Schiff bemalen, aber erstmal fokussiert die Berlinerin sich auf größere Wandobjekte.

Ihre Kunst ist überall in Berlin zu bestaunen, ganz aktuell bei uns im 1. Stock, wo sie sich einer Vitrine angenommen hat, wie auch am Bundesplatz und im RAW Gelände im Garten vom Urban Spree.

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